Freiwillige Feuerwehr
Schöneck - Kilianstädten
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In den folgenden Zeitungsartikel wird dargestellt, mit welchen Problemen die Feuerwehr Kilianstädten zu kämpfen hatte, bis sie endlich im Jahr 1997 an den neuen Standort umzog.

27.10.1972

"Wehe, wenn es brennt"

Freiwillige Feuerwehr Kilianstädten zeitweise gelähmt

Kein hundertprozentiger Feuerschutz gewährleistet

Schöneck (-) Nicht die Unfähigkeit aus technischen oder personellen Gründen Herr einer Feuerbrunst zu werden, sind Ursache dieser alarmierenden Nachricht, die seit Monaten in eingeweihten Kreisen Kilianstädtens kursiert. Nein, vielmehr das mangelnde Verantwortungsbewußtsein einer uneinsichtigen Verwaltungs- und Führungsmaschinerie lähmen die Schlagkraft dieser Feuerwehr. Was nützt eine gut ausgerüstete Feuerwehr, wenn sie nicht in der Lage ist, ihr Einsatzgeräte und -leute an die Brandstelle zu bringen, wenn regelmäßig die Ausfahrten des Feuerwehrgerätehauses zu jeder Tages- und teilweise auch zur Nachzeit durch parkende Fahrzeuge blockiert werden.

Jeder Fahschüler lernt als eine der ersten Regeln für den Straßenverkehr, niemals ein Fahrzeug vor einer Ein- und Ausfahrt zu parken. Vor den Feuerwehrausfahrten anderer Städte und Gemeinden befinden sich sichtbare Hinweise eines Halteverbotes, um selbst sturen, gedankenlosen Autofahrern unter die Nase zu reiben, daß durch diese freie Ausfahrt jederzeit Menschen und Sachgüter gerettet werden können. Aber in Kilianstädten scheint es nicht einmal den leisesten Gedanken an solche Möglichkeit zu geben. Wie sollte man auch? Wenn selbst Schreiben des Feuerwehrvorstandes an die Gemeindeverwaltung ignoriert werden, wenn selbst Bürgermeister und Beigeordnete als für die Sicherheitheit Ihrer Gemeinde zuständigen Herren trotz mehrfacher Belehrung mit schlechtem Beispiel vorangehen. Wie könnte man dann von anderen verlangen, ihre Autos andernorts zu parken und vielleicht einige Meter zu Fuß zum Rathaus zu gehen?

Die Begründung, daß man ja im Hause sei und somit jederzeit wegfahren könne, kann keine Entschuldigung sein. Wie oft fahren "die Herren" mit einem Fahrzeug gemeinsam zu einem Termin! Und dann? Da könnte ja auch ein Autofahrer sage: "Ich bin in der Gaststätte am Platz der Republik". Er wäre dort auch ohne weiteres zu informieren. Höhepunkt des Fiaskos ist ein Graben vor dem Gerätehaus, der das Ausrücken eines Einsatzfahrzeuges gänzlich unmöglich macht. Jede Grundstückseinfahrt im privaten Bereich wird bei Kanalarbeiten innerhalb weniger Stunden notdürftig befahrbar gemacht. Für Feuerwehrausfahrten dauern solche Dinge Tage, um nicht zu sagen Wochen.

Hier muß unmißverständlich die Frage gestellt werden, wie sich Schönecks Führung die Sicherheit ihrer Gemeinde und hier besonders den Brandschutz vorstellen. Ob sie solche Aufgaben ernst nehmen oder nur bei gegebenen Anlässen wohltuend davon reden. Verantwortung überhaupt darf nicht erst kommen, wenn man von ihr spricht, sie mußselbst im Unterbewußtsein auftreten und sich auch in Gesten präsentieren, selbst wenn man dafür einige Schritte zu Fuß gehen muß."

Die Freiwillige Feuerwehr Kilianstädten



30. April / 1. Mai 1993

Die neuen politsichen Verhältnisse und ihre Folgen: Schöneck CDU will kostspielige Projekte stornieren

"Verwaltungscenter" liegt noch in weiter Ferne
Vorrang für Feuerwehr und Kinderbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn der Bürgermeister Erwin Schmidt noch so sehr am Rathaus schiebt, wird die Zufahrt für die Feuerwehr nicht breiter.

SCHÖNECK. Sind das Rettungszentrum "Am Damm" (Kosten: 4 Milionen Mark) und ein "Verwaltungscenter" im Herrnhof (rund sechs Millionen) noch rückholbar? Im neuen Ortsparlament wittert die CDU, der die im Investitionsprogramm vorgesehenen Projekte entschieden zu teuer sind, Morgenluft. Sie war im Vorfeld der Etatberatungen mit einem groben Gegenentwurf an der damals noch absoluten SPD-Mehrheit gescheitert. Jetzt verlangen CDU, Grüne und FDP einen Bericht, wie weit die Vorbereitungen für die Bauten gediehen sind und wie teuer es kommt, sie zu stornieren.

Indessen hat sich - per Fax aus dem Rathaus - der Vorsitzende der Kilianstädter Feuerwehr, Ottma Repp, verhement gegen die von der CDU vorgeschlagenen Umplanungen ausgesprochen. Die Union will die Wehr im Ort lassen, dafür das rathaus auf der grünen Wiese bauen. Dies würde die nach vorliegenden Plänen für 1994 versprochenen Zuschüsse gefährden. Repp, seit 47 Jahren Brandschützer und bis kürzlich stellvertretender Ortsbrandmeister, sagt, er sei vo 20 Jahren auch gegen die Verlegung der Wehr gewesen. Seither habe sich vieles geändert, vor allem würden mehr Einsätze gefahren.

Hautargumente für den Auszug aus dem Ortskern sind für Repp eine "vernüftige" und "würdige" Unterbringung, doch auch, daß dort Parkplätze für die Feuerwehrleute fehlen und die Ausfahrt oft zugeparkt ist. Die Löschfahrezeuge seien heute größer als in den 70ern, als die Feuerwehr in die "primitiv" umgebaute Herrnhof-Scheune zog. Der Ausbildungsraum ist eng. Die Brandlöscher müssen sich in der Fahrzeughalle umziehen.

Nicht stichhaltig finden Repp wie Ortsbrandmeister Kurt Eckoldt das CDU-Argument, "Am Damm", also am Ortsausgang Richtung Oberdorfelden, habe es die Wehr zu Hautverkehrszeiten schwer nach Kilainstädten heineinzukommen. Das Verkehrsproblem habe man überall. Über Jahre hinweg hat sich die CDU nicht gegen den Auszug der Feuerwehr gestellt. Sie rechnet sich sogar das "kleine Wunder" an, den christdemokratischen Mühlenbeitzer Frese zum Abtreten des 5600 Quadratmeter großen Areals bewegt zu haben. Ihr Meinungsumschwung setzte erst allmählich ein, als die SPD - geführte Verwaltung im Sommer 92 einen Vorentwurf "Umgestaltung des Herrnhofs" damit verknüpfte.Die Grünen kritisierten dies gleich, die CDU trat erst vor der Etatberatung dagegen auf. Im Parlament versuchte CDU-Fraktionschef Denk den Eindruck zu erwecken, als sienen erst im Haushaltsumfeld die Karten auf dem Tisch gekommen, dabei lag ihm der Kostenvoranschlag spätestens im August vor. SPD-Franktionsvorsitzender Dettmering hielt ihm denn auch das altbekannte Gorbatschow-Zitat für Zuspätkommende entgegen.

Vorraussichtlich in der übernächsten Parlamentsitzung will Bürgermeister Schmidt über bisherige Planungskosten, Verpflichtungen, Förderungszusagen und Stornierungskosten berichten. So sehr er ihn sich - auch mit Blick auf Neubauten in den umliegenden Gemeinden - wünschen mag, ist dem Bürgermeister klar, daß der neue Verwaltungsbau Kilianstädten noch ferne Zukunftsmusik ist. Die Feuerwehr habe Priorität Bei planmäßigen Bau könnte Ihr neues Domizil samt DRK-Räumen und Sozialstation 1996 gebaut werden. Schon in der zurückliegenden Parlamentssitzung deutete der Verwaltungschef aber ein zusätzliches Investionsvorhaben an, dringender als das "Center". In Büdesheim soll ein Kindergarten- und Hortgebäude entstehen mit Platz für jeweils zwei Gruppen, rund 2,5 Millionen teuer.

Dies zugrunde gelegt, und die Unsicherheit über die Finanzlage am Jahrtausendende, muß sich die Verwaltung womöglich auf ein langes Provisorium einstellen. In einem von der Feuerwehr geräumten Herrnhof wäre dazu genug Platz. All dies setzt voraus, daß die CDU nach Kosten-/Nutzenabwägung nicht doch bei der von ihr als 3,75 Millionen Mark billiger bezeichnete Variante bleibt. Und daß sie die Grünen auf ihre Seite zieht. Die sind zwar gegen einen "Festungsbau" für die Verwaltung, aber nicht gegen die Auslagerung der Wehr


1993

Unverständnis bei der Freiwilligen Feuerwehr

CDU-Vorstoß gegen Gerätehausneubau schärfstens mißbilligt

Schöneck (-) Gefahr für gute Ausrückzeiten besteht nach Absicht des Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Kilianstädten schon jetzt und verstärkt in Zukunft, wenn die Pläne der CDU greifen, die sich gegen einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses richten. Die in einem Infoblatt angeführten Punkte, die gegen den Neubau sprächen, sind nach Absicht von Ottmar Repp "an den Haaren herbeigezogen". Der Erste Vorsitzende des Vereins Freiwillige Feuerwehr Kilianstädten erinnert in einem offenen Brief daran, daß bereits seit 1988 die Planunen zur Verlagerung des Gerätehauses aus dem Komplex Herrenhof laufen. Damals habe man sich auch entschlossen, dem Neubau, der gegenüber dem Autohaus Heim vorgesehen ist, die Sozialstation und Räumlichkeiten für das DRK anzugliedern. Mitglieder der Wehr waren in der Folgezeit in die Planungen einbezogen, besichtigten Neubauten in der Umgebung, diskutierten mit dem beauftragten Ingenieurbüro und entwickelten eigene Vorstellungen - alles in ihrer Freizeit, betont Ottmar Repp.

Unverständlich für die Floriansjünger ist nun, daß die CDU während alle dieser Jahre die ja bekannte Planung nie angegriffen oder sich gegen das Vorgaben ausgesprochen hat. Erst vor der Kommunalwahl hätten die Christdemokraten diese Thema auf den Tisch gebracht und einen Gegenvorschlag unterbreitet, der vorsieht, die Feuerwehr im Herrnhof zu belassen und diesen entsprechend umzugestalten, damit alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden können. Dafür solle die Verwaltung in einen Neubau auf dem für das Feuerwehrgerätehausresevierten Areal umziehen.

Die Gefahr des Verlustes von Ortskultur, so Ottmar Repp, bestehe durch einenUmzug nicht, denn an der Existens des Vereins Freiwillige Feuerwehr Kilianstädten werden ja nicht gerüttelt. Dagegen sei jetzt schon die Einsatzbereitschaft der Wehr durch die Lage des Feuerwehrgerätehauses in Frage gestellt, betonte Repp. Denn trotz Parkverbot und Hinweisschildern stünden immer wieder Autos im Weg und würden die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge zum Platz der Republik unnötig erschweren.Keine Rede sei in dem Infoblatt der CDU von der Lärmbelästigung der Einwohner in unmittelbarer Nähe des Herrnhofs bei Einsätzen, gerade in den Nachstunden. Ottmar Repp argumentiert weiter, daß ein Nebeneinander zwischen Feuerwehr und Verwaltung aufgrund der beengten Verhältnisse in Kilianstädter Ortskern und den Umbauplänen für das Rathaus in Zukunft nicht mehr möglich sei. Deshalb sei es der Feuerwehr unverständlich, daß die CDU zu diesem späten Zeitpunkt ein fast schon zur Entscheidungsreife vorangetriebenes Projekt noch stoppen wolle. Denn das koste auch viel Geld, betonte der Vorsitzende, abgesehen von den vielen Stunden Freizeit, die Vereinsmitglieder für die Planung geopfert haben.

Abschließend verbittet sich Ottmar Repp, daß politische Parteien in Zukunft versuchen, die Freiwillige Feuerwehr Kilianstädten vor ihren Karren zu spannen. Damit werde möglicherweise nur ein Keil in eine intakte Gemeinschaft getrieben, denn die Mitglieder der Feuerwehr hätten, wie die anderer Vereine, die verschiedensten politischen Meinungen. Die CDU soll auch nicht vergessen, daß die Feuerwehrleute "zum Wohle der Gemeinschaft Freizeit freiwillig opfern", was ansonsten nicht mehr üblich sei.


7. Januar 1994

 

 

 

 

 

 

 


 

Den beengten Verhältnissen im Herrenhof im alten Ortskern von Kilianstädten wollte die Freiwillige Feuerwehr durch den geplanten Neubau eines Gerätehauses im Gebiet „Am Damm" entfliehen, doch CDU und Grüne machten mit gegenteiligen Beschlüssen diese Pläne zunächst zunichte. Jetzt hat sich der Wehrführerausschuß der Schönecker Feuerwehr massiv über die Kommunalpolitiker und deren Entscheidungen beschwert.

Der Wehrführerauschuß ist sauer

Floriansjünger sind der Meinung: "Neunbau des Gerätehauses Kilianstädten wird verschleppt"

Schöneck - Nicht gut zu sprechen auf die Kommunalpolitiker ist derzeit der Wehrführerausschuß der Freiwilligen Feuerwehr Schöneck. Diesen werfen die Floriansjünger vor, das Neubauprojekt eines Gerätehauses in Kilianstädten werde „verschleppt und zerredet".
Noch zu Zeiten der SPD-Mehrheit im Parlament hatte diese Partei beschlossen, in einem auszuweisenden Baugebiet „Am Damm" am Ortsausgang von Kilianstädten in Richtung Oberdorfelden für die Feuerwehr ein neues Gerätehaus und für das Rote Kreuz eine Sozialstation zu bauen. Denn nach Meinung der Sozialdemokraten ist die Unterbringung der Floriansjünger im Herrenhof im alten Kilianstädter Ortskern nicht mehr zeitgemäß. Dort sei durch die beengten Verhältnisse die volle Einsatzbereitschaft der Wehr nicht mehr gewährleistet.

Bei der Kommunalwahl im März 1993 haben sich nun aber die Mehrheitsverhältnisse geändert und damit wurde auch das Projekt Neubau Feuerwehrgerätehaus in Frage gestellt. Denn die CDU wollte sowieso prüfen lassen, ob am vorgesehenen Platz nicht besser ein Neubau für die Verwaltung gebaut werden könne und die Feuerwehr im Herrenhof bleiben solle. Den Grünen, denen ein Neubaugebiet Kilianstädten - Süd vorschwebt, war die Planung für „Am Damm" zu kleinflächig und so beschlossen diese beiden Parteien mit ihrer neuen Mehrheit, das Gebiet völlig neu zu überplanen. Dadurch wurde natürlich der bereits fertig ausgearbeitete Bebauungsplanentwurf zur Makulatur, der Neubau des Gerätehauses rückte dadurch in unabsehbare Ferne.

Das brachte nun den Wehrführerausschuß der Feuerwehr Schöneck mit einer Erklärung auf den Plan, denn die Floriansjünger beobachten „seit geraumer Zeit, sehr kritisch und mit Erstaunen, die neu belebte politische Diskussion bezüglich der Planung und des Baus eines neuen Feuerwehrgerätehauses". Die Wehrmänner waren davon ausgegangen, daß „der Bau eine beschlossene Sache sei" und nach dem Eingang des Bewilligungsbescheides „mit der Erstellung des dringend benötigten Gerätehauses" hätte begonnen werden können.

Denn „seit Jahren improvisiert die Feuerwehr in Bezug auf Unterbringung von Gerätschaften, Fahrzeugen und Einsatzkräften in unzähligen und freiwilligen Stunden, um eine stetige Einsatzbereitschaft sicherzustellen", schreiben die Wehrführer. Dieser Zustand sei unhaltbar, deshalb trete die Wehr jetzt an die Öffentlichkeit. Weder die Motivation der ehrenamtlichen Feuerwehrleute noch der Schutz der Bevölkerung werde durch das „Hick-Hack" der Politiker verbessert. Dadurch ändere sich schon gar nicht die „unzulängliche Situation" in Kilianstädten mit erhöhter Unfallgefahr, so in einer Stellungnahme des Brandschutzaufsichtsdienstes des Regierungspräsidiums Darmstadt bestätigt.

Ohne die für die mißliche Situation der Feuerwehr verantwortlichen Parteien CDU und Grüne beim Namen zu nennen treten die Wehrführer trotzdem entschieden auf: „Hiermit fordern wir alle verantwortlichen Schönecker Politiker auf, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und schnellstmöglich eine zufriedenstellende Lösung zu finden."


12. Dezember 1996

Erster Spatenstich am geplant 3,75 Millionen Mark teuren Kilianstädter Feuerwehrgerätehaus

Schöneck - Spatenschwingend haben Bürgermeister Schmidt und Feuerwehrrepräsentanten den Startschuß für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Kilianstädten gegeben.
Für den Ehrenwehrführer der Kilianstädter Floriansjünger und Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Ottmar Repp, so Bürgermeister Erwin Schmidt in seiner kurzen Ansprache, beginne heute „ein Traun in Erfüllung zu gehen". Denn es sei schon seit vielen Jahren der Wunsch des ehemaligen Wehrführers und seiner Mannen, aus der beengten Unterkunft im Herrenhof endlich in großzügige und gut zu erreichende Räumlichkeiten umziehen zu können.

Die Realisierung dieses Wunsches läßt sich die Gemeinde in den nächsten zwei Jahren nun rund 3,75 Millionen Mark kosten, wozu das Land 516.000 DM zuschießt. An der Frankfurter und der Dresdner Straße entsteht dafür in den nächsten Monaten ein Komplex: mit 695 Quadratmeter Nutzfläche für die Feuerwehr sowie einer Wohnung mit 74 Quadratmetern.
Vier Fahrzeug- und eine Waschhalle werden gebaut, Werkstatt, Lager, Umkleide, Waschraum, Toiletten, Schulungsraum und Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr vervollständigen das Raumangebot. Insgesamt 3410 Kubikmeter umbauter Raum für die Feuerwehr und weitere 510 Kubikmeter für die Wohnung werden entstehen. Es habe im Vorfeld lange Diskussionei um diesen Neubau gegeben, erinnerte Bürgermeister Erwin Schmidt doch sei seiner Meinung die richtige Entscheidung für den „optimalen Standort" gefallen.
Nach der Einweihung werde die Einsatz fähigkeit der Wehr durch die beengten Verhältnisse im alten Ortsteil nicht mehr leiden, die dortige Unterbringung sei „veraltet und viel zu eng". Klar müsse man sich aber sein, daß durch den Neubau des Feuerwehrgerätehauses nun die Finanzmittel der Gemeinde für größere Projekte bis 1998 erschöpft sind, meinte Schmidt.


 

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